Black Moonshine Gang
   
 
 
Wir das ist mein Mann Günter (alle nennen ihn Günni) und ich Nicole, sind den Hunden zuliebe aufs Land gezogen. Jetzt wohnen wir im wunderschönen Runkel Ennerich und unsere Gang fühlt sich pudelwohl...
Wir natürlich auch.
Ich hatte seit meiner Kindheit immer Hunde. Cocker-Spaniel, zwei Pudel, und sogar ein Golden-Mädchen. Dann hatten wir ein kleines Loch von 5 Jahren ohne Hund. Der Wunsch nach einem neuen Hund wuchs sowohl bei mir wie auch bei Maximilian. Er wollte unbedingt wieder einen Spielgefährten haben. Nur mein Mann wollte nicht mehr. Wir hatten gerade neu gebaut, Max musste in eine neue Schule, neue Umgebung usw. Also habe ich mich mit meinem Sohn verbündet und solange die Vorteile vom Familienleben mit Haustier hervorgehoben, bis Günni dann sein OK gab. Da Maximilian sich einverstanden erklärte für alle Kosten aufzukommen (was wir natürlich nicht so machen), entschied er sich für einen Unfall. Also keinen Rassehund, sondern ein Mix aus Schäferhund und Labrador. So zog unsere „Prinzessin Leia“ im Februar 2006 bei uns ein. Ein herzensguter Hund mit dem Wesen des Labrador und der Aufmerksamkeit eines Schäferhundes. Die Anlagen bei ihr kamen mit dem Alter immer mehr zum Vorschein. Das Apportieren war und ist ihre Lieblingsbeschäftigung. So kam es, das ich mich immer öfter mit dem Labrador als solches beschäftigte und die Sehnsucht nach meinem eigenen Labrador immer größer und unerträglicher wurde. Nur...wie sollte ich das Günni beibringen, der hatte sich doch bei Leia schon mit Haut und Haaren gewehrt hatte.
„Das wird eine harte Nuß“ sagte ich zu mir und da bleibt nur weibliche Taktik übrig! Also, Eintrittskarten für die VDH-Austellung 2010 in Ludwigshafen organisiert und ganz sachte rüber zum Labbi-Ring. Der erste Schritt war getan und an den Augen und dem Interesse meines Mannes habe ich die Begeisterung gesehen. Juhuu, ich hatte gewonnen. Wir lernten auf dieser Ausstellung viele Züchter kennen, sprachen mit ihnen und tauschten Adressen aus. Meine Wahl fiel auf eine Züchterin aus Frankreich, Severine Cajelot. Sie züchtet schon viele Jahre in Frankreich unter dem Namen „du Chaudron des Fees“, was soviel wie Kessel der Feen bedeutet. Nicht nur ihre Erfolge waren für mich ausschlaggebend, sondern die Art und Weise wie sie mit ihren Hunden umgeht. Selten habe ich jemanden kennengelernt, der so liebevoll mit Hunden arbeitet und ausstellt. Also habe ich mich für einen Welpen angemeldet. Allerdings hat sie mir nicht soviel Hoffnung gemacht einen Welpen zu bekommen, da sie bereits viele Käufer hatte.
Was soll ich sagen? Das Glück war auf meiner Seite! Und so zog dann auch passend zur Weihnachtszeit 2010 meine erste richtige Labradorhündin „Fibi du Chaudron des Fees“, bei uns ein. Bis heute ist sie unser absoluter Glückshund und ich bin immer noch überzeugt: einen besseren „ersten“ Labbi hätte ich nicht bekommen können. Nach wie vor haben wir Kontakt zu Severine und man kann sogar sagen, das sich eine richtige Freundschaft entwickelt hat. Wir treffen uns zu den Ausstellungen und freuen uns gegenseitig an des anderen Erfolgen.

Obwohl Günni anfangs gegen einen zweiten Hund war, bin ich umso stolzer, dass er die Ausbildung unserer Fibi übernommen hat. Auch er ist inzwischen ein eingefleischter Labrador-Fan geworden und lässt keine Trainingsstunde aus. Wer hätte das gedacht??? Vom Begleithundekurs bis zur Dummyarbeit, alles in der
DRC BZG 8, wo wir viele Freunde gefunden haben und uns aktiv im Vereinsleben einbringen. Somit haben wir unsere Aufgaben geteilt, ich bin für das Ausstellen zuständig und Günni für die Ausbildung. Ich musste nicht lange warten, bis er einen eigenen Hund haben wollte.
Unser Rudel besteht mittlerweile aus 5 Labbis. Unsere Yuma haben wir aus Fibis erstem Wurf behalten, ... und ja Günni hat sich seinen Traum erfüllt. Im März 2014 zog unser Nejo ein, Günnis ganzer Stolz. Und er ist ein Traumhund! Dann sollte Schluss sein, vier Hunde ist genug.
Dann kam Cari . . . . . . . .
Fibis zweiter Wurf, sie also Fräulein Gelb (Cari) entwickelte sich so toll, dass wir uns alle Drei einig waren...
sie bleibt! Wir haben es nicht bereut, sie ist einfach toll und wird abgöttisch geliebt! Sie ist unser Nesthäkchen und Günnis "kleine Prinzessin".
Nicole Trautwein im März 2015